Tafel-Ausgabe in Pirna vorübergehend geschlossen – Renovierungsarbeiten und Verlagerung nach Heidenau sorgen für Kritik und Suche nach Alternativen
Die Tafel-Ausgabe in Pirna muss vorübergehend schließen, um dringend benötigte Renovierungsarbeiten am Gebäude durchzuführen, die bis Juli dauern sollen. Viele Nutzer sind besorgt über die Verlagerung der Tafel nach Heidenau, da die Anfahrt für viele unzumutbar ist. Auch das Kleiderstübchen in Heidenau bleibt für mehrere Monate geschlossen, was die Situation zusätzlich erschwert. Die Stadtverwaltung Pirna bemüht sich jedoch, wenigstens einmal pro Woche eine kleine Ausgabe in Pirna anzubieten und will Lagermöglichkeiten bereitstellen, um die Schließzeit so gering wie möglich zu halten. In dieser schwierigen Zeit bleibt die Hoffnung auf geeignete Alternativen und Lösungen.
Die Entscheidung, die Pirnaer Tafel nach Heidenau zu verlagern, stößt auf Widerstand. Nutzer beider Einrichtungen äußern Kritik, da die Anfahrt nach Heidenau für viele von ihnen unzumutbar ist. In Heidenau fehlt derzeit zudem das Kleiderstübchen, was die Notwendigkeit einer Alternativlösung verstärkt. Die Stadtverwaltung Pirna hat jedoch angekündigt, sich um eine kleine Ausgabe in Pirna zu bemühen und versucht, diese mindestens einmal pro Woche anzubieten. Um die Schließzeit der Tafel so gering wie möglich zu halten, werden kostenlose Lagermöglichkeiten von der Stadt bereitgestellt.
Erik Herold, der Vorsitzende des dfb-Regionalverbandes, spricht von einer möglichen Alternative für die Tafel-Ausgabe in Pirna. Insbesondere die Tatsache, dass die Sanierung aufgrund gefährlicher Bedingungen priorisiert wird, macht die bis Juni 2026 andauernden Arbeiten notwendig. Die Tafel und das Kleiderstübchen befinden sich seit 2017 in der Einsteinstraße in Heidenau, wobei die offizielle Adresse der Tafel die Thälmannstraße 14 ist. Der Mietvertrag zwischen der Stadt Pirna und dem dfb-Regionalverband wurde im April 2021 von der Hospitalstiftung der Stadt übertragen.