Silvesternacht in Sachsen: Entfernung von Pyrotechnik und mehrere Verletzte bei Vorfällen in verschiedenen Städten
Die Silvesternacht in Sachsen war insgesamt friedlich, jedoch wurden zahlreiche Zwischenfälle gemeldet, die zu Verletzungen und Schäden führten. In Städten wie Leipzig und Chemnitz gab es explosive Vorfälle mit schweren Verletzungen, darunter ein 13-jähriger Junge, der durch Feuerwerkskörper verletzt wurde. Die Polizei ermittelt in mehreren Fällen, darunter auch Attacken auf Einsatzkräfte. Trotz der friedlichen Grundstimmung wird klar, dass die Gefahren von Pyrotechnik nicht unterschätzt werden sollten.
Schwerwiegende Verletzungen gab es in Chemnitz, wo ein 13-jähriger Junge durch Feuerwerkskörper auf einem Supermarktparkplatz schwer verletzt wurde. Ein 40-jähriger Mann erlitt schwere Verletzungen, als er versuchte, einen Zigarettenautomaten mit Gas aufzubrechen. Zudem wurde ein 19-jähriger Mann in Heidenau am Auge verletzt, nachdem es zu einem Feuerwerksunfall kam.
In Wittichenau kam es zu einer massiven Explosion, als unbekannte Täter Pyrotechnik zündeten. Auch in Chemnitz wurde ein selbstgebastelter Sprengsatz zur Explosion gebracht, der die Glasscheiben einer Hauseingangstür beschädigte. Ein weiterer Vorfall ereignete sich in Hoyerswerda, wo ein Funkwagen mit illegaler Pyrotechnik beschossen wurde, was zu einem Verletzten führte. Die Polizei ermittelte in diesem Zusammenhang wegen gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.
Die Polizei sucht nach den Tätern der Explosion in Wittichenau und dem Sprengsatz in Chemnitz. In der Zwischenzeit wurde der Tatverdächtige der Angriffe auf die Polizei festgenommen und wird vor Gericht gestellt. Der Schaden bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Großröhrsdorf, der durch zwei minderjährige Personen verursacht wurde, wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Die Polizei setzt ihre Ermittlungen in diesen Fällen fort.