27.11.2025 15:00 | Heidenau

Rund um den Welt-AIDS-Tag: Aufklärung, Buchlesungen und Angebote der HIV-Beratung in Pirna und Heidenau

Am Welt-AIDS-Tag, der jedes Jahr am 1. Dezember gefeiert wird, möchten wir das Bewusstsein für HIV und AIDS stärken. Weltweit leben rund 40 Millionen Menschen mit HIV, einer Krankheit, die trotz aller medizinischen Fortschritte noch immer unheilbar ist, jedoch behandelbar. Die HIV-Beratung und Präventionsstelle des Gesundheitsamtes in Pirna bietet spannende Buchlesungen mit dem HIV-positiven Autor Matthias Gerschwitz an, der über seine Erfahrungen berichtet. Zudem stehen kostenfreie und anonyme Beratungen sowie Bluttests für Interessierte zur Verfügung. Es ist eine wichtige Gelegenheit für Schulen und Lehrkräfte, mit dem Gesundheitsamt Projektstunden zur sexuellen Bildung zu planen und so zu einer umfassenden Aufklärung beizutragen.

Am 1. Dezember wird weltweit der Welt-AIDS-Tag begangen, um das Bewusstsein für HIV und AIDS zu schärfen. Aktuell leben etwa 40 Millionen Menschen mit HIV, einer Krankheit, die trotz medizinischer Fortschritte nach wie vor unheilbar bleibt. Das Virus wird hauptsächlich durch den Austausch von Körperflüssigkeiten, ungeschützten Geschlechtsverkehr sowie den gemeinsamen Gebrauch von Spritzen übertragen. Um zu verhindern, dass HIV zu AIDS führt, ist es für Erkrankte notwendig, regelmäßig Medikamente einzunehmen. Dank der Weiterentwicklungen in der Medizin gilt heute, dass HIV unter Therapie nicht mehr übertragbar ist – was bedeutet, dass eine Übertragung bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr nicht mehr möglich ist.

Anlässlich des diesjährigen Welt-AIDS-Tages veranstaltete die HIV-Beratung und Präventionsstelle des Gesundheitsamtes Buchlesungen mit dem Autor Matthias Gerschwitz in Schulen in Heidenau und Pirna. Gerschwitz, der selbst seit 1992 HIV-positiv ist, hat ein Buch verfasst, in dem er seine Erfahrungen teilt und beschreibt, was es bedeutet, mit dem Virus zu leben. Für Menschen, die unsicher sind, ob sie den HI-Virus in sich tragen, werden kostenfreie und anonyme Beratungen sowie Bluttests angeboten.

Darüber hinaus haben Lehrkräfte und Schüler die Möglichkeit, interessante Projektstunden zu verschiedenen Themen der sexuellen Bildung mit dem Gesundheitsamt zu vereinbaren. Diese wichtige Maßnahme wird durch Steuermittel unterstützt, die auf Grundlage des von den Abgeordneten beschlossenen Haushalts bereitgestellt werden. Der Sitz des Gesundheitsamtes befindet sich in Pirna, wo es maßgeblich zur Aufklärung und Prävention beiträgt.

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