Heidenau plant Netzwerk von Defibrillatoren und Lebensrettern in Stadt
Die Stadt Heidenau plant ein Netzwerk von Defibrillatoren und Lebensrettern in der Stadt, um die Notfallhilfe für die Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Mit dieser Maßnahme soll es einfacher sein, in Notfällen schnell und effektiv helfen zu können, und die Zahl von Todesfällen durch Herz-Kreislauf-Stillstände in Deutschland zu senken. Die Stadtverwaltung plant für Ende 2026 ein Konzept zur Standortierung der AEDs einzurichten, mit der es bereits viele Interessierte und aufgeschlossene junge Leute gibt, die sich für die Nutzung der AED anmelden möchten.
Die Stadtverwaltung von Heidenau soll bis Ende September 2026 ein Konzept erstellen, das die Standorte der AEDs (Automatisierte Externe Defibrillatoren) in der Stadt zeigt. Ziel ist es, ein Netzwerk von Defibrillatoren und Lebensrettern zu etablieren, um den Bürgerinnen und Bürgern bessere Möglichkeiten zur Notfallhilfe zu bieten.
Neue Standorte sorgen für mehr Sicherheit
Die Stadt hat bereits einen Defibrillator in Großsedlitz und im Johanniter-Zentrum Akkon installiert. Der Stadtrat hat beschlossen, dass es weitere Standorte geben soll, um den Bürgerinnen und Bürgern in der Stadt bessere Zugang zu Notfallhilfe zu bieten. Die Geräte sind mit Apps verbunden, die Ersthelfer alarmieren, wenn sie im Notfall aktiviert werden.
Mehr Sicherheit für alle
Automatisierte Externe Defibrillatoren (AED) können von Personen ohne medizinische Vorkenntnisse sicher bedient werden. In Deutschland gibt es jährlich rund 50.000 Fälle von Herz-Kreislauf-Stillstand, wobei dies die dritthäufigste Todesursache ist. Die Ersthelfer müssen sich für die Nutzung der AED registrieren lassen.
Standorte melden bis Ende Januar
Die Stadtverwaltung wird bis Ende Januar 2026 von Einrichtungen, Behörden und Unternehmen die Standorte der AED in der Stadt melden müssen. Es gibt bereits viele Interessierte und aufgeschlossene junge Leute, die sich für die Nutzung der AED anmelden möchten.