Elektromobilität im Freistaat Sachsen: Dresden plant Ladepunkte für Batteriezüge
"Sachsen plant ein neues Zukunftsbild: Mit einer Million Euro unterstützt der Freistaat die Planung von Ladeinfrastruktur für Batteriezüge, um den Regionalverkehr zu elektrifizieren und die Luftverschmutzung in Dresden zu reduzieren, während der Umstieg von Diesel auf Akku-Zügen ab Ende 2031 begonnen wird."
Der Freistaat Sachsen unterstützt den Zweckverband Verkehrsverbund Ostschlesien (ZVVO) mit einer Million Euro für die Planung von Ladeinfrastruktur für Batteriezüge im Großraum Dresden. Dieser Schritt soll den Regionalverkehr zu elektrifizieren und die Luftverschmutzung in der Region reduzieren.
Laut sächsischem Infrastruktur-Ministerium gibt es eine Gesamtkosten für die Planungsphase von rund fünf Millionen Euro. Die Strecken, die umgestellt werden sollen, sind unter anderem S7 Dresden – Königsbrück, RB71 Pirna – Neustadt (Sachs) – Sebnitz und RB72 Heidenau – Altenberg.
Der Umstieg von Diesel auf Akku-Zügen soll ab Ende 2031 begonnen werden. Auf den nicht elektrifizierten Strecken sollen die Regionalzüge mit Akku-Antrieb unterwegs sein, um die Luftverschmutzung zu reduzieren. Geplant sind Ladepunkte an Endbahnhöfen und Teilelektrifizierung auf bestimmten Strecken.
Mehr Wissen: Batteriezuge (auch bekannt als Elektrobusse) sind elektrisch betriebene Fahrzeuge, die von akkuleitenden Batterien angetrieben werden. Sie sind ein wichtiger Schritt in der Elektromobilität und können die Luftverschmutzung reduzieren.
Die Gesamtkosten für den Umstieg von Diesel auf Akku-Zügen sollen sich mit der Zeit ergeben, da die Strecken zuvor als Dieselnetz Dresden bekannt waren. In Sachsen fahren bisher nur zwischen Chemnitz und Leipzig Züge mit Akku-Antrieb, die jedoch erst Anfang des Jahres in Betrieb gegangen sind.