14.12.2025 12:48 | Heidenau

Besucherandrang am Moritzburger Weihnachtsmarkt: Parkplatzprobleme und kreative Stände sorgen für festliche Stimmung

Am vergangenen Sonnabend erlebte Moritzburg einen Besucheransturm beim Weihnachtsmarkt, der für gemütliche Stimmung sorgte, aber auch Herausforderungen mit sich brachte. Der Parkplatz am Schloss war schnell überfüllt, was einige Gäste zur Schmalspurbahn greifen ließ. Trotz der Parkplatzwächter, die gelassen die Situation managten, war der Andrang spürbar. Künstler und Handwerker präsentierten ihre wunderschönen Werke, während das Moritzburger Märchenzelt kleine und große Besucher gleichermaßen verzauberte. Trotz der Schwierigkeiten, wie der eingestellten Buslinie, überwogen die festlichen Momente und die kreative Vielfalt auf dem Markt.

Der Parkplatz am Schloss in Moritzburg war am vergangenen Sonnabend gegen 10 Uhr bereits komplett gefüllt, was die Gemeinde vor Herausforderungen stellte. Besonders bei Großveranstaltungen wie der Hengstparade kämpft Moritzburg häufig mit der enormen Zahl an Besuchern. Während am Vormittag die Autos noch sporadisch eintrafen, bildete sich ab Mittag eine lange Schlange bis zum Moritzburger Bahnhof.

Zwei Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma aus Zittau waren vor Ort und kümmerten sich regelmäßig um die anreisenden Pkws. Trotz des Andrangs wirkten sowohl die Gäste als auch die Parkplatzwächter entspannt. „Der Andrang kann manchmal nerven, aber ich werde dafür bezahlt“, so ein Parkplatzwächter. Die Gemeinde bietet über 700 offizielle und kostenpflichtige Parkplätze an, jedoch würden zusätzliche Parkmöglichkeiten mit erheblichen Kosten von Tausenden Euro verbunden sein. Viele Familien entschieden sich in dieser Situation für die Schmalspurbahn, um den Stress der Parkplatzsuche zu umgehen.

Im Schatten des Parkplatzgeschehens fand am 3. Adventswochenende der Weihnachtsmarkt in Moritzburg statt, der als einer der schönsten der Region gilt. Kunsthandwerker wie Sabine „Schnitzbiene“ Lang aus Bad Gottleuba-Berggießhübel stellten ihre Werke aus, während die MIWAK-Crew aus Weinböhla besondere Einzelstücke wie Schneidebretter anbot. Ein Coffee-Bike aus Heidenau sorgte für leckeren Kaffee und die Dresdner Nabil und Nazieh Alkhouli präsentierten ihre syrische Spezialität Karawe. Ein Highlight des Weihnachtsdorfes war das Moritzburger Märchenzelt, das von Schauspieler Alf Mahlo betrieben wird und zahlreiche kleine und große Besucher anzog.

Leider wurde die Buslinie M am 2. November eingestellt, da sie aufgrund zu geringer Auslastung nicht mehr rentabel war, was die Anreise zur beliebten Veranstaltung zusätzlich erschwerte. Trotz dieser Schwierigkeiten war der Weihnachtsmarkt ein voller Erfolg.

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